"Mir schießt eine Idee in den Kopf, und dann wird die umgesetzt"

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Er ist ein spontaner Maler: Peter Wunderlich aus Selb in Oberfranken. Seine Bilder sind mal filigran mit Zeichenstift, mal mit kräftigen, fröhlichen Aquarellfarben (Gouache), mal in noch kräftigerem Öl. Mal sind es Kupferstiche, mal Collagen. Mit den Themen ist es ähnlich. Einen Zyklus, eine Reihe, ein durchgehaltenes Thema sucht der auf den ersten Blick vielleicht verwirrte Besucher seiner Ausstellung im "Mercure" in Aufkirchen vergeblich. Die scheinbare Konzeptionslosigkeit ist jedoch Programm.
- Aufkirchen (klk)

"Mir schießt eine Idee in den Kopf, und dann wird die umgesetzt", sagt der 1944 in Elfhausen geborene gelernte Modellschreiner, der in Selb die höhere Fachschule für Porzellan besuchte und als Modelleur bis zu seiner Pensionierung in vielen Städten in Deutschland und der Schweiz gearbeitet hat. Wie viele Künstler entdeckte er das Potenzial seines Berufes neu und setzte es in Kunst um. Das tat er mit bemerkenswerter Energie: Seit 2000 ist er Mitglied im Kunstverein Hochfranken in Selb, seit 2001 im Oberpfälzer Kunstverein. Ausstellungen in Minden, Soltzurn, Wunsiedel und anderen Städten folgten.